Erstes Gespräch zwischen Hans Christian Markert (MdL) und dem SBJ e.V.

Zu einem ersten Meinungsaustausch empfing heute der Landtagsabgeordnete und gemeinsamer Landratskandidat der SPD, Bündnis 90/Die Grünen,LINKE,Piraten und Die Aktive, Hans Christian Markert (Bündnis 90/Die Grünen) den 1.Vorsitzenden des Sozialen Bündnis Jüchen e.V. (SBJ), Heiner Lindgens und seine Stellvertreterin, Anne Rappard, im Landtagsgebäude in Düsseldorf zu einem ersten Meinungsaustausch. Im Mittelpunkt des in lockerer Atmosphäre geführten Gespräches, stand die Arbeit des SBJ. /Ausführlicher Bericht folgt..

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Sozial-Ökologische Wahlalternative Jüchen (SÖWA) gegründet

Die kommunalpolitische Landschaft in Jüchen ist um eine politische Gruppierung reicher. Am 29.01.14 traffen sich politisch interessierte Jüchener um die Sozial-Ökologische Wahlalternative zu gründen. Im Rahmen der Gründungsversammlung wurde auch das Wahlprogramm einstimmig verabschiedet. Die SÖWA kritisiert die bisherige Wirtschafts- und Entwicklungspolitik. Zukünftig wird sich die Bevölkerungsstruktur verändern. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung wird steigen. Einher geht diese Entwicklung mit einer Zunahme der Altersarmut. Dies wird auch Auswirkungen auf den Personennahverkehr und die Wohnsituation haben. Notwendig wäre die Focierung des sozialen Wohnungsbaus um bezahlbaren Wohnraum in der Gemeinde zur Verfügung zu stellen.Die bisherige Wohnungsbaupolitik ist durch den Bau von Einfamilienhäusern gekennzeichnet.Bezahlbarer Wohnraum wird zunehmend knapper. Dies könnte dazu führen, dass einkommensschwachere Bevölkerungsschichten aus der Gemeinde verdrängt werden. Eine soziale Gemeindeentwicklungspolitik bedeutet auch, dass die Menschen dort wohnen bleiben können, wo sie sich wohlfühlen. Die Unterstrukturierung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) trägt dazu bei, dass besonders ältere und betagte Mitbürger ihre Dörfer verlassen müssen. Die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs und die medizinische Versorgung wird zukünftig zu erheblichen Problemen führen. Der Bürgerbus hätte in diesem Bereich Versorgungslücken schließen können. Die Neustrukturierung des ÖPNV ist dringend erforderlich. Das heißt auch, dass die Gemeinde sich vehement für die Barrierefreiheit der Bahnhöfe Jüchen und Hochneukirchen einsetzen muss. Hier muss mehr Druck auf die Verantwortlichen bei der DB, Land und Bund ausgeübt werden. 

Die bisherige Wirtschaftsförderungspolitik von Gemeinde und Kreis hat dazu beigetragen, dass sich bisher Firmen in Jüchen angesiedelt haben, die weder arbeitsplatzintensiv noch innovativ sind. Die zunehmende Belastung der Bevölkerung, verursacht durch den steigenden Ziel- Quell- und Durchgangsverkehr wurde durch die Verantwortlichen in Rat und Verwaltung ignoriert. Besonders die Zunahme des Motorradverkehrs der zu einer erhöhten Lärmbelästigung führt, wurde ausgeblendet. Die SÖWA fordert mehr Geschwindigkeitskontrollen und ein temporäres Durchfahrtverbot für Motorräder an den Durchfahrtstrassen in der Gemeinde. 

Mehr Bürgerbeteiligung heißt auch mehr Demokratie. Die bisher von der Ratsmehrheit abgelehnte Einführung eines „Bürgerhaushalts“ wäre eine sinnvolle Ergänzung zum Ratsinformationssystem. 

Einstimmig wählte die Gründungsversammlung Heiner Lindgens (Jüchen) zum Vorsitzenden und Dietmar Schotten (Aldenhoven) zum Beisitzer. Des Weiteren beschloss die Mitgliederversammlung einstimmig die Teilnahme der SÖWA an den Kommunalwahlen in der Gemeinde Jüchen.

V.i.S.d.P.R.:
Heiner Lindgens
Leerser Str. 15
41363 Jüchen

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